Mit den in einer Datenbank abgespeicherten Daten kann man vier verschiedene Aktionen ausführen: Daten in Tabellen einfügen, Daten aus Tabellen löschen, vorhandene Daten ändern oder Daten betrachten. Abfragen verändern Daten nicht, sondern stellen sie nur dar. Deshalb können bei dieser Aktion keine Fehler in der Datenbank entstehen. Bei den anderen Aktionen werden die Daten in der Datenbank verändert, und es kann zu Fehlern kommen. Diese Fehler werden als Anomalien bezeichnet. Es gibt drei Arten von Anomalien:
Bei einer Insert-Anomalie sind bei der Neueingabe eines Datensatzes Informationen so verknüpft, dass bestimmte Daten nicht eingegeben werden können, ohne dass andere Daten eingegeben werden müssen (Attribute haben die Eigenschaft NOT NULL).
Eine Delete-Anomalie tritt auf, wenn die Datenbankstruktur nicht richtig entworfen wurde und Daten in einer Tabelle zusammengefasst wurden, die eigentlich nicht in einer einzelnen Tabelle hätten verwaltet werden sollen. Es müssen dann alle Daten eines Datensatzes (Tupels) gelöscht werden, obwohl ansich nur eine Teilmenge hätte gelöscht werden sollen.
Eine Update-Anomalie tritt auf, wenn in der Datenbank redundant gespeicherte Daten nur teilweise aktualisiert werden. Eine Update-Anomalie resultiert meist aus einem falschen Datenbankentwurf, weil Daten in einer einzigen Tabelle verwaltet werden, die nicht in eine Tabelle gehören, sondern in mehrere aufgeteilt werden sollten (Stammdatentabellen).
Aus diesen bei der Datenhaltung möglichen Fehlen können drei einfache Forderungen abgeleitet werden:
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